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Inhalt

Kann ich ein E-Bike mit 80 km/h Zulassung legal in Deutschland fahren?

Nein, ein Fahrzeug, das 80 km/h fahren kann, kann in Deutschland nicht legal als E-Bike oder Fahrrad betrachtet werden. In der gesetzlichen Regelung sind Paragraphen in diesem Bereich sehr klar definiert, und ElektrofahrrĂ€der werden in Klassen eingeteilt. Ein Fahrzeug, das diese Geschwindigkeit vorweist, ist ein Kraftrad, und das hat große Auswirkungen auf die Fahrerlaubnis, Versicherung und Zulassung. Dieser Artikel behandelt umfassend fĂŒnf Dimensionen dieses Themas.

1. Regulierung: Pedelec, S-Pedelec und mehr

Um zu wissen, ob ein 80 km/h schnelles Fahrzeug kein E-Bike ist, sollten Verbraucher wissen, wie E-Bikes in Deutschland rechtlich aufgeteilt sind. Es ist nicht nur "E-Bike", und das umgangssprachliche Konzept bezieht sich auf alles, was zusĂ€tzlich einen E-Antrieb hat. Rechtlich gibt es jedoch feine, aber sehr wichtige Unterschiede. Um keine hohen Bußgelder und keine GesetzesverstĂ¶ĂŸe zu riskieren, sollte man zuerst diese Klasseneinteilung kennen. Der Unterschied liegt hauptsĂ€chlich in der Leistung und der Art, wie die UnterstĂŒtzung bereitgestellt wird.

Pedelecs: Pedal Electric Cycle

  • Die hĂ€ufigste Option in Deutschland. Neben der in der zitierten Definition gegebenen Hilfe wird es als gewöhnliches Fahrrad angesehen.
  • Motorhilfe: Wenn Sie in die Pedale treten.
  • Höchstgeschwindigkeit: 25 km/h. Schneller zu fahren ist möglich, indem Sie einfach krĂ€ftiger treten.
  • Maximal unterstĂŒtzte Leistung: Der Motor hat eine Nenndauerleistung von nicht mehr als 250 Watt.
  • Fast keine Anforderungen: Keine Helmpflicht (wird aber empfohlen), kein Versicherungskennzeichen, Radwege dĂŒrfen benutzt werden.

S-Pedelecs: Schnelle Pedelecs

  • Sie stellen bereits ein Kraftrad dar.
  • MotorunterstĂŒtzung: Wie beim vorherigen, aber bis 45 km/h.
  • Maximal unterstĂŒtzte Leistung: Bis zu 4000 Watt.
  • Anforderungen: Ein Versicherungskennzeichen (Kfz-Haftpflichtversicherung) wird benötigt, FĂŒhrerschein der Klasse AM, Radwegbenutzung verboten (mit einigen Ausnahmen bei „Mofas frei“-Schild).

Fahrzeuge ĂŒber 45 km/h:

  • Das Fahrzeug, das motorisiert 80 km/h erreicht, ist gesetzlich kein Fahrrad mehr, sondern ein Leichtkraftrad der Klasse L3e-A1 oder sogar ein Motorrad.
  • Anforderungen: Offizielle Fahrzeugzulassung, amtliches Kennzeichen, TÜV, Kfz-Steuer. Der Fahrer muss einen FĂŒhrerschein der Klasse A1 (fĂŒr LeichtkraftrĂ€der bis 125 ccm und 11 kW), A2 oder A besitzen. Zudem muss vollstĂ€ndige Motorrad-SchutzausrĂŒstung getragen werden.

2. Die Alternative fĂŒr Abenteurer: leistungsstarke und legale Pedelecs

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Kann ich ein E-Bike mit 80 km/h Zulassung legal in Deutschland fahren?

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Ultimativer Komfort auf jedem Terrain: Mit dem vollgefederten System (Full Suspension System), das StĂ¶ĂŸe vorne und hinten absorbiert, gleiten Sie förmlich ĂŒber unebene Wege. Das System absorbiert bis zu 87% der StĂ¶ĂŸe und garantiert eine unglaublich sanfte Fahrt.

Intuitive und sofortige UnterstĂŒtzung: Der hochwertige Drehmomentsensor (Torque Sensor) sorgt fĂŒr minimale Latenz und natĂŒrliche MotorunterstĂŒtzung. Sie treten in die Pedale – die Kraft ist da.

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Das Engwe Engine Pro 2.0 zeigt uns eindrĂŒcklich: Ultimativer Fahrspaß und Leistung sind nicht das Ergebnis der Endgeschwindigkeit, sondern der bewĂ€hrten Technik, die Sie sicher ĂŒber jedes Terrain bringt.

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3. Das 80-km/h-„E-Bike“: Neuklassifizierung als Motorrad und die Konsequenzen

Sobald Sie ein Fahrzeug erwerben, das eine Geschwindigkeit von 80 km/h oder mehr erreicht, betreten Sie rechtlich das Terrain der MotorrĂ€der. Die Bezeichnung „E-Bike“ ist bestenfalls irrefĂŒhrend und wird in der Regel nur als Marketingstrategie von Herstellern außerhalb der EU verwendet. Das bedeutet, dass die Inbetriebnahme eines solchen Fahrzeugs in Deutschland ohne die erforderlichen Genehmigungen absolut illegal und Ă€ußerst gefĂ€hrlich ist. Aus diesem Grund ist es wichtig zu verstehen, was damit einhergeht, um schwere Strafen zu vermeiden. Diese Fahrzeuge fallen in der Regel unter die Fahrzeugklasse L3e-A1.

  • FĂŒhrerschein: Sie benötigen mindestens einen FĂŒhrerschein der Klasse A1. Der einfache AutofĂŒhrerschein der Klasse B ist nicht ausreichend, es sei denn, Sie haben die B196-Erweiterung abgeschlossen.
  • Zulassung und Kennzeichen: Das Fahrzeug muss bei einer Kfz-Zulassungsstelle angemeldet werden. Sie erhalten ein offizielles Kennzeichen, genau wie MotorrĂ€der.
  • Versicherung: Eine normale E-Bike-Versicherung oder sogar ein Moped-Kennzeichen ist ungĂŒltig. Sie mĂŒssen eine regulĂ€re Kfz-Haftpflichtversicherung abschließen, die wesentlich teurer ist.
  • Hauptuntersuchung (TÜV): Sie mĂŒssen Ihr Fahrzeug alle zwei Jahre zur Hauptuntersuchung vorfĂŒhren, um die technische KonformitĂ€t zu ĂŒberprĂŒfen.
  • Steuerpflicht: FĂŒr dieses Fahrzeug wird eine jĂ€hrliche Kfz-Steuer fĂ€llig.
  • AusrĂŒstung: Das Tragen eines geeigneten Motorradhelms (z. B. nach ECE-Norm) und entsprechender Schutzkleidung ist Pflicht, um den Fahrer zu schĂŒtzen.
  • NutzungsbeschrĂ€nkungen: Radwege sind absolut tabu, gefahren wird auf der Straße wie mit einem Motorrad.

4. MarktĂŒbersicht: Beliebte S-Pedelecs als legal schnelle Alternative

Da ein „E-Bike“, das 80 km/h erreicht, als Kraftrad eingestuft wird, sind S-Pedelecs die schnellste Fahrzeugklasse, die noch eine gewisse NĂ€he zum Fahrrad aufweist. Mit einer UnterstĂŒtzung bis 45 km/h eignen sich S-Pedelecs gut fĂŒr Pendler, die lange Strecken zurĂŒcklegen. Da es sich um ein hochwertiges und technologisch fortschrittliches Marktsegment handelt, ist auch die Preisgestaltung hoch. Hier sind einige der bekanntesten Modelle und Marken, die in diesem Segment fĂŒhrend sind und eine legale Alternative fĂŒr Geschwindigkeitsliebhaber bieten.

  • Stromer ST-Serie (z. B. ST3, ST5): Der Archetyp des S-Pedelecs. Stromer ist bekannt fĂŒr sein integriertes Design, leistungsstarke Hecknabenmotoren und große Reichweiten und ist oft mit GPS-Ortung und smarten KonnektivitĂ€tsfunktionen ausgestattet.
  • Riese & MĂŒller Supercharger/Superdelite-Modelle: Die Marke liefert Premium-QualitĂ€t und Komfort. Oft wird eine Dual-Akku-Option fĂŒr extreme Reichweiten und hochwertige Komponenten wie Vollfederung und Riemenantrieb angeboten. Perfekt fĂŒr lange Strecken und anspruchsvolles Pendeln.
  • Specialized Turbo-Modelle (Vado, Como): Specialized, spezialisiert auf SportrĂ€der, verbaut leistungsstarke und dennoch leise Brose-Mittelmotoren. Die RĂ€der sind reaktionsschnell und bekannt fĂŒr die nahtlose Integration von Motor und Akku in den Rahmen.
  • Flyer Upstreet-Serie: Der Schweizer Hersteller produziert robuste und zuverlĂ€ssige S-Pedelecs, die in der Regel auf Langlebigkeit und hohen Fahrkomfort ausgerichtet sind, was sie zu einer beliebten Wahl fĂŒr Alltagsfahrer macht.
Kann ich ein E-Bike mit 80 km/h Zulassung legal in Deutschland fahren?

5. Risiken des Tunings und Kostenvergleich der Fahrzeugklassen

Das Chippen/die elektrische Entdrosselung eines normalen 25-km/h-Pedelecs oder der Kauf einer „Tuning-Box“ ist verlockend. Das Erreichen von mehr als 25 km/h macht es jedoch zu einer Straftat, deren Konsequenzen, technisch gesehen, katastrophal sind. Ein getuntes Pedelec, das den Fahrer ĂŒber 25 km/h hinaus unterstĂŒtzt, wird rechtlich sofort zu einem nicht zugelassenen Kraftfahrzeug.

Strafrechtliche Konsequenzen:

  • Fahren ohne Fahrerlaubnis: Wenn Sie nicht den passenden FĂŒhrerschein haben, z.B. AM.
  • Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz: Da keine gĂŒltige Versicherung besteht.
  • Steuerhinterziehung: Es wurde keine Kfz-Steuer entrichtet.

Zivilrechtliche Konsequenzen:

  • Verlust des Versicherungsschutzes: Ihre private Haftpflichtversicherung zahlt im Schadensfall nicht. Sie haften fĂŒr den vollen Schaden mit Ihrem Privatvermögen.
  • Erlöschen der Betriebserlaubnis und der Garantie: Der Hersteller wird Garantie- und GewĂ€hrleistungsansprĂŒche ablehnen.

Sicherheitsrisiken:

Bremsen, Rahmen und andere Komponenten eines Pedelecs sind nicht fĂŒr 45 km/h oder mehr ausgelegt. Materialversagen kann einen schweren Sturz verursachen.

Hier finden Sie eine Tabelle, die einen Vergleich der laufenden Kosten zeigt:

Kostenpunkt Pedelec (bis 25 km/h) S-Pedelec (bis 45 km/h) Leichtkraftrad (bis 80 km/h)
Versicherung (jĂ€hrl.) ca. 0 € (optional) ca. 60 - 150 € ca. 100 - 500 €+
KFZ-Steuer (jĂ€hrl.) 0 € 0 € Ja, je nach Hubraum/CO2
Hauptuntersuchung Nein Nein Ja, alle 2 Jahre (ca. 80 €)
FĂŒhrerschein Keiner erforderlich Klasse AM oder höher Klasse A1 oder höher

HĂ€ufig gestellte Fragen:

Frage 1: Was ist der wichtigste Unterschied zwischen einem Pedelec und einem S-Pedelec?
Antwort: Die Geschwindigkeit, bei der der Motor abgeschaltet wird, und die damit verbundenen rechtlichen Anforderungen. Ein S-Pedelec erfordert eine Versicherung, einen FĂŒhrerschein, einen Helm und darf nicht auf Radwegen fahren.

Frage 2: Kann ich mein legales Pedelec tunen und es schneller machen?
Antwort: Technisch möglich, aber extrem illegal. Sie riskieren Geldbußen, Verlust des Versicherungsschutzes und strafrechtliche Verfolgung.

Frage 3: Was ist mit einem 25 km/h normalen Pedelec und einem Helm?
Antwort: Es besteht keine Helmpflicht, aber zur Sicherheit empfehlen wir, immer einen geeigneten Fahrradhelm zu tragen.

Mit anderen Worten, die Auswahl des richtigen E-Bikes hĂ€ngt in erster Linie von den eigenen BedĂŒrfnissen und der Bereitschaft ab, in Übereinstimmung mit den geltenden gesetzlichen Bestimmungen zu handeln.

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